Joachim Jurgelucks
Vita
- Jahrgang 79
- Autodidakt ab 2005
- Aufnahme in den Bund Bildener Künstler 2008
Ausstellungen
- 2008 Meller Kunstmarkt, Gut Ostenwalde
- 2008 Haus der Heilkunst Asklep, Gelände Schloss Gesmold
- 2009 Solarlux, Bissendorf
- 2009 Haus der Heilkunst Asklep, Gelände Schloss Gesmold
- 2010 GLA-WEL, Ausstellungsräume, Melle
Joachim Jurgelucks lebt in Oldendorf. Er fertigt seit Anfang 2005 Holzskulpturen an, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht. Mal abstrakt, mal figürlich- realistisch, finden hier verschiedene Themen, Emotionen und Atmosphären, künstlerischen Ausdruck. Seine Kunstwerke leben von ihrer Ausstrahlung und sollen den Betrachter inspirieren und zu weiterer Auseinandersetzung bewegen.
„Zwischen Erde und Himmel“
Die Idee für eine Kunstausstellung wurde geboren, als Gerhard Welkener privat eine Auftragsarbeit an einen jungen örtlichen Künstler vergab: Joachim Jurgelucks.
Ein zweigeteilter, fast 4 m hoher toter Baumstamm, der bislang auf einem Privatgrundstück in Oberholsten gestanden hatte, sollte zu einer Skulptur verarbeitet werden. Die ursprüngliche Form und Beschaffenheit des Holzes zu erhalten, gleichzeitig aber Neues daraus zu schaffen, die Form zu beleben, so lautete der Auftrag. Anschließend wollte man bei GLA-WEL für die Skulptur einen Fuß aus Edelstahl bauen und diese darauf montieren.
Joachim beschreibt, was in ihm vorging:
„...als ich dann in Oberholsten vor dem Baumstamm stand, war ich von der gegebenen Form positiv und vom Zustand des Stammes negativ beeindruckt. Die Stammform ließ in mir viele Assoziationen aufsteigen, von Knotenpunkt als Staupunkt angesammelter Energie, einen Fluss nach oben, aufsteigend, feingliedrig, Freiheit und Entfaltung, Ausdauer für ein Ziel und dessen Weg ...Und so stocherte ich, am Stamm hängend, in verschiedenen morschen Stellen. Mit meiner Idee, ein abstraktes Kunstwerk zum Thema Entstehung, Entwicklung und bewusstem Leben, mit Mut und Grundvertrauen, Ausdauer und Glaube an sich selbst, an seinen Träumen zu arbeiten, zu schaffen, ging ich zu Gerhard. Ich habe das Gefühl, dieses Thema hat sich aufgezwängt...“
„Zwischen Erde und Himmel“, so heißt nun diesen neue Werk, das erstmals bei GLA-WEL öffentlich präsentiert werden wird.
Joachim bekam völlig freie Hand bei der Umsetzung seiner Ideen – ideale Voraussetzungen für einen jungen Künstler, der zum ersten Mal vor solch einer großen Herausforderung stand. Unternehmer und Künstler waren mit fortschreitender Arbeit wie beflügelt. Es ging kein Weg daran vorbei: Dieses Werk musste einfach in einem würdigen Rahmen präsentiert werden! Doch es sollte zunächst noch verborgen, dann erst enthüllt werden...
Das Ausstellungsgebäude von GLA-WEL lag als Räumlichkeit dafür nahe. Mit seinen hohen Decken, lichtdurchfluteten großen Räumen, einer umlaufende Galerie und dem Design in Edelstahl und Holz.


