Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d) - Fachrichtung Metall- und Kunststofftechnik

Quellenangabe: Die hier genannten Informationen (und Textpassagen) zu diesem abwechslungsreichen und vielseitigen Handwerksberuf finden sich u.a. auf den Internetseiten des BIBB , der Bundesagentur für Arbeit und auf https://www.ausbildung.de/berufe/maschinen-und-anlagenfuehrer/karriere/.

Berufsprofil

Präzises Abkanten verlangt Präzision und sichere Maschinen- und Werkzeugkenntnisse

Maschinen- und Anlagenführer/innen bereiten Arbeitsabläufe vor, überprüfen Maschinenfunktionen an Prüfständen und nehmen Maschinen in Betrieb. Das können beispielsweise Werkzeug-, Textil-, Druckmaschinen oder Anlagen für die Nahrungs- und Genussmittelherstellung sein. Sie überwachen den Produktionsprozess und steuern bzw. überwachen den Materialfluss. Zudem inspizieren oder warten sie Maschinen in regelmäßigen Abständen, um deren Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Sie füllen beispielsweise Öle oder Kühl- und Schmierstoffe nach. Verschleißteile wie Dichtungen, Filter oder Schläuche tauschen sie aus. Maschinen- und Anlagenführer/ Maschinen- und Anlagenführerinnen arbeiten in unterschiedlichen Produktionsbereichen der Wirtschaft, insbesondere in Unternehmen der Metall-, Kunststoff-, Nahrungsmittel-, Textil- und Druckindustrie und der papierverarbeitenden Industrie.

Ausbildungsdauer

24 Monate

Voraussetzungen

  • Hauptschulabschluss
  • Sorgfalt: z.B. beim Einstellen von Produktionsmaschinen
  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit: z. B. beim Überwachen der Produktionsabläufe an den Maschinen und Anlagen
  • Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit: z. B. bei Störungen an automatisierten Fertigungsmaschinen und anlagen
  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick: z. B. beim Montieren und Demontieren der Baugruppen von Produktionsanlagen
  • Physikalisches Wissen: z.B. beim Bedienen von Maschinen und Anlagen sowie Anwenden verschiedener Prüfverfahren
  • Gute Noten in Werken/Technik: z. B. beim Kontrollieren und Warten von Maschinen und Anlagen; technisches Zeichnen
  • Logisches und abstraktes Denkvermögen
  • Konzentrationsvermögen

Prüfungen:

Zwischenprüfung, Gesellenprüfung – vergleiche Ausbildungsverordnung (PDF)

Karrieremöglichkeiten

Die Ausbildung eröffnet viele Wege.

  • Nach der Ausbildung kann eine weitere Ausbildung anschließen, z. B. Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker oder Feinwerkmechaniker. Die ersten beiden Ausbildungsjahre werden angerechnet. Welcher in Frage kommt, hängt vom vorher erwählten Schwerpunkt ab.
  • Industriemeister, unter der Voraussetzung vorgenannte Berufe erlernt zu haben
  • Studium Maschinenbau – mit passender Vorbildung

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