Metallbauer (m/w) - Fachrichtung Konstruktionstechnik

Quellenangabe: Die hier genannten Informationen (und Textpassagen) zu diesem abwechslungsreichen und vielseitigen Handwerksberuf finden sich u.a. auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit, der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland und des Bundesverbands Metall.

Berufsprofil

Gruppe: Material- und Werkzeugkunde mit dem Betriebsleiter

Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik fertigen und montieren Überdachungen, Fassadenelemente, Tore, Fensterrahmen oder Schutzgitter aus Stahl oder anderen Metallen. Häufig stellen sie Einzelstücke speziell nach Kundenwunsch her. Sie richten sich nach technischen Zeichnungen, wenn sie von Hand oder maschinell Leichtmetalle oder Stahl be- und verarbeiten. Sie reißen Metallplatten, rohre oder -profile an, schneiden sie zu und formen sie. Dann schweißen, nieten oder schrauben sie die einzelnen Bauteile zusammen. Bei der Montage vor Ort bauen sie auch Schließ- und Sicherheitsanlagen ein und installieren z.B. mechanische, hydraulische und elektrische Antriebe für Tor- oder Sonnenschutzanlagen. Außerdem warten sie ihre Produkte und halten sie instand.

Ausbildungsdauer

42 Monate

Voraussetzungen

  • Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur
  • Besonderes Interesse an handwerklichen und technischen Aufgaben
  • Handwerkliches Geschick: z. B. beim Verschrauben und Nieten von Metallbauteilen oder Setzen von Schweißpunkten
  • Auge-Hand-Koordination
  • Räumliches Vorstellungsvermögen: z. B. Herstellen von Bauteilen nach technischen Zeichnungen
  • Sorgfalt: z. B. beim Einpassen von Scharnieren, Schlössern und elektrischen Antrieben
  • Körperliche Belastbarkeit, Schwindelfreiheit: heben Schwerer Lasten und Bauteile, Arbeiten auf Arbeitsbühnen

Prüfungen:

Ab dem 01.08.2002 gilt eine neue Ausbildungsordnung, die ab dem zweiten Ausbildungsjahr folgende Fachrichtungen vorsieht:

  • Konstruktionstechnik (die Fachrichtung, in der bei GLA-WEL ausgebildet wird)
  • Metallgestaltung
  • Nutzfahrzeugbau

Weitere aktuelle Informationen zur neuen Ausbildungsordnung finden Sie auf der Homepage der Informationsstelle des Metallhandwerks www.metallhandwerk.de. Mit der neuen Ausbildungsordnung wird die "gestreckte Gesellenprüfung" zunächst in Erprobung durchgeführt. Die Leistungen der zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres vorgesehenen Zwischenprüfung werden somit als Teil I der Gesellenprüfung in das Gesamtergebnis der Gesellenprüfung (Teil II) einbezogen.

Karrieremöglichkeiten

Der ideale Beruf für junge Leute, die sowohl auf einem fortschrittlich-technischen Gebiet, als auch in kreativen und gestalterischen Bereichen arbeiten möchten:

  • Ablegen der Meisterprüfung als Sprung in die Selbständigkeit: Unsere Empfehlung: Der Meisterprüfung und möglicher Selbständigkeit sollte unbedingt eine mehrjährige Berufserfahrung als Geselle vorausgehen!
  • Tätigkeit als Ausbilder/in
  • Absolvieren von Fort- und Weiterbildungen im beruflichen Umfeld, um sich zu spezialisieren
  • Aufstieg in Führungspositionen, z. B. Abteilungs- oder Teamleiter
  • Die Ausbildung ist eine hervorragende Praxisgrundlage für Bewerber, die nach einer praktischen Ausbildung noch ein technisches Hochschul- oder Fachstudium in angrenzenden oder übergeordneten technischen Bereichen anstreben

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